Zeichnungen als Erkenntnismittel

Bei meinen Hospitation in der Kunst und Kulturwerkstatt „Kontiki“ der VHS Ulm muss ich meinen Beobachtungsstandpunkt verlassen. Die Dozentin im Kurs ist die Krankheitsvertretung für die Krankheitsvertretung. Ich bin durch meine Hospitation für sie ein zusätzlicher Stressfaktor. Ich unterstütze sie deshalb durch die Ausgabe von Farben, Gänge in das Magazin mit Malmaterialien, durch das Auswaschen…

Bei meinen Hospitation in der Kunst und Kulturwerkstatt „Kontiki“ der VHS Ulm muss ich meinen Beobachtungsstandpunkt verlassen. Die Dozentin im Kurs ist die Krankheitsvertretung für die Krankheitsvertretung. Ich bin durch meine Hospitation für sie ein zusätzlicher Stressfaktor. Ich unterstütze sie deshalb durch die Ausgabe von Farben, Gänge in das Magazin mit Malmaterialien, durch das Auswaschen von Paletten und das Zubinden von Malerkitteln. Während der Hospitation komme ich dann durch das Zeichnen zur Ruhe und zur Beobachtungszeit.

Als ich mir die Zeichnungen später ansehe, fällt mir auf, wie souverän die Kinder mit dem Pinsel umgehen. Ich sehe eine selbstbewusste Haltung vor dem Blatt, das für die Kinder fast lebensgroß ist und an die Wand gepinnt ist. Bei den kleineren Kindern geht die Malbewegung durch den ganzen Körper. Bei den Älteren des folgenden Kurse wird der Pinsel als Präzisionswerkzeug genutzt.

Die Zeichnung ist ein Abdruck eines aktuellen Geschehens. Sie ermöglicht bei einem zweiten Blick nachträgliche Beobachtungen. Sie kann damit die Beobachtungsdaten aus der Hospitation ergänzen.

Malateliers für 5 bis 6- jährige und für 7 bis 8 jährige
Ort:Kunst- und Kulturwerkstatt „Kontiki“der VHS Ulm
Datum:8.7.2019

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